Sideboard dekorieren: Vasen, Farben und Platz für den Alltag

Farbvisualisierung: Flow-Vase in Mint mit asymmetrischer Silhouette und feinen vertikalen Linien.

Auf dem Sideboard landet schnell alles, was gerade keinen anderen Platz hat: die Post, ein Buch, die Sonnenbrille. Dazu eine Vase und ein Foto, und irgendwann wirkt die ganze Fläche voll. Dabei muss sie gar nicht leer sein, um gut auszusehen. Ein paar bewusste Entscheidungen helfen, Lieblingsstücke und Alltag zusammenzubringen.

Bevor du etwas Neues dazustellst, räum die Fläche einmal frei. Was möchtest du jeden Tag sehen? Was brauchst du griffbereit? Diese beiden Fragen sind ein guter Anfang, wenn du dein Sideboard dekorieren möchtest.

Erst den Platz ansehen, dann die Vase aussuchen

Die Breite des Möbels ist nur ein Teil der Sache. Ein schmales Sideboard im Flur braucht andere Objekte als eine tiefe Kommode im Wohnzimmer. Miss deshalb auch die Tiefe und schau, wo du vorbeigehst. Eine Vase sollte sicher stehen, ohne über die Kante zu ragen oder beim Ablegen der Tasche im Weg zu sein.

Auch die Wand darüber gehört zum Arrangement. Hängt dort ein Bild, das du ganz sehen möchtest? Spiegelt sich die Vase im Spiegel? Betrachte die Fläche einmal von der Tür aus und einmal vom Sofa. Aus diesen Blickwinkeln siehst du später meist darauf.

Für die Höhe lohnt sich ein einfacher Versuch: Stell ein Buch hochkant hin oder schneide eine Form aus Papier aus. So kannst du abschätzen, wie viel Raum ein Objekt einnimmt, bevor du dich entscheidest. Die skulpturale Vase Flow gibt es beispielsweise mit 18, 21 oder 24 cm Höhe. Das sind die Außenmaße der Vase. Welche Größe passt, hängt auch davon ab, was daneben und darüber steht.

Ein Lieblingsstück darf den Anfang machen

Vielleicht hast du schon eine gerahmte Zeichnung oder eine Schale, die bleiben soll. Fang damit an. Eine Vase kann die Anordnung ergänzen, ohne dass du gleich mehrere neue Dinge brauchst.

Neben einem großen Bild funktioniert oft ein niedriges Objekt, das dessen untere Kante freilässt. Steht bisher nur eine flache Schale auf dem Möbel, kann eine höhere Vase Abwechslung bringen. Schieb die Stücke ein wenig zusammen und wieder auseinander. Der Abstand verändert den Eindruck manchmal stärker als ein zusätzliches Accessoire.

Für eine gerade, schlichte Kommode kann eine bewegte Form interessant sein: Wobble hat zwei Öffnungen und eine gedrehte Silhouette. Twist setzt mit seiner schmalen Öffnung und fließenden Kontur einen anderen Akzent. Beide lassen sich auch ohne Blumen aufstellen. Entscheide dich ruhig erst für eine Form und schau, was sie mit der Fläche macht.

Farbe aus dem Raum aufnehmen

Du musst für dein Sideboard keine eigene Farbpalette erfinden. Schau auf das, was schon da ist: ein heller Teppich, das Grün im Bild, ein rosafarbener Buchrücken. Einen dieser Töne kannst du in der Vase wieder aufgreifen.

Flow in Mint kann beispielsweise zu einem grünen Detail im Raum passen. Elfenbein wirkt neben hellem Holz zurückhaltender; Schwarz fällt vor einer hellen Wand stärker auf. Das sind Möglichkeiten zum Ausprobieren, keine feste Kombination. Auch Licht und Wandfarbe verändern, wie ein Farbton wirkt. Betrachte deine Auswahl deshalb möglichst bei Tageslicht und abends.

Den Alltag mit einplanen

Wenn auf dem Sideboard regelmäßig Schlüssel liegen, gib ihnen einen festen Platz. Eine Schale nahe der Tür ist leichter zu benutzen als eine, die hinter der Vase steht. Lass daneben eine Fläche frei, auf der du kurz etwas ablegen kannst.

Zum Schluss lohnt sich ein Schritt zurück. Verdeckt etwas dein Lieblingsfoto? Musst du mehrere Dinge verschieben, um ein Buch zu nehmen? Dann ändere genau das. Eine schöne Anordnung darf sich mit deinem Alltag verändern. Der neue Fund vom Flohmarkt, eine Postkarte oder ein anderes Bild müssen darin später auch noch Platz finden.

Produktabbildung: Farbvisualisierung. Dekoration ist nicht im Lieferumfang enthalten.