Farbvisualisierung: Facette-Vase in Puderrosa.
Die Blumen sind weg, die Vase bleibt stehen. Manchmal fällt erst dann auf, wie schön ihre Kontur eigentlich ist. Eine Öffnung, eine gedrehte Linie oder eine gegliederte Oberfläche kann auch für sich interessant sein. Eine Vase muss deshalb nicht sofort in den Schrank, wenn sie gerade leer ist.
Wenn du sie als einzelnes Objekt aufstellen möchtest, lohnt sich ein anderer Blick als bei der Auswahl für ein Arrangement. Die Form bekommt mehr Raum. Gleichzeitig wird deutlicher, ob sie zum Hintergrund und zu den Dingen daneben passt.
Die Kontur vor einem ruhigen Hintergrund ansehen
Stell die Vase zunächst vor eine möglichst ruhige Fläche. Eine Wand oder eine freie Stelle auf einem Möbel reicht. Dreh das Objekt etwas und betrachte es aus dem Blickwinkel, aus dem du es später meistens sehen wirst.
Bei der skulpturalen Vase Flow gehören die asymmetrische Silhouette und die feinen vertikalen Linien zum Ausdruck der Form. Je nach Position kann eine andere Seite stärker ins Auge fallen. Du musst nicht automatisch die Ansicht aus dem Produktfoto übernehmen.
Flow gibt es mit 18, 21 und 24 cm Außenhöhe. Für die Auswahl hilft es, am vorgesehenen Platz eine ähnliche Höhe probeweise darzustellen, etwa mit einem aufrecht stehenden Buch. Prüfe zusätzlich die benötigte Stellfläche; die Höhe allein beschreibt nicht, wie viel Raum ein Objekt einnimmt.
Eine Oberfläche kann schon genug sein
Die Vase Facette ist geometrisch gegliedert. Ihre kleinen Flächen unterscheiden sich von den durchgehenden Linien einer gerillten Vase. Bei einer leeren Vase bleiben solche Details besonders gut sichtbar.
Schau sie am vorgesehenen Ort bei unterschiedlichem Licht an. Was am Nachmittag deutlich hervortritt, kann abends zurückhaltender wirken. Daraus muss keine große Beleuchtungsplanung werden. Es genügt, das Objekt an einem gewöhnlichen Tag zu betrachten und die Position bei Bedarf leicht zu verändern.
Facette ist in Schwarz, Puderrosa, Elfenbein und Mint erhältlich. Ein dunkler Ton kann vor einer hellen Wand deutlich hervortreten. Ein ähnlicher heller Ton wirkt dort weniger kontrastreich. Beides kann passen, je nachdem, wie viel Aufmerksamkeit die Vase an diesem Ort bekommen soll.
Die Öffnung gehört zur Form
Auch die obere Kontur verändert die Wirkung einer leeren Vase. Wobble hat zwei Öffnungen und eine spielerisch gedrehte Silhouette. Es handelt sich um eine einzelne Vase mit zwei Kammern, nicht um zwei getrennte Vasen.
Bei einer solchen Form lohnt sich ein freier Blick von oben und von der Seite. Steht sie dicht unter einem Regalbrett oder hinter anderen Dingen, ist ein Teil ihrer Kontur vielleicht kaum zu sehen. Ein etwas offenerer Platz kann die Form verständlicher machen, ohne dass du noch etwas ergänzen musst.
Erst allein, dann mit anderen Dingen
Lass eine Vase zunächst für sich stehen. Wenn dir der Platz so gefällt, darf es dabei bleiben. Möchtest du etwas dazustellen, nimm ein Stück, das du ohnehin gern ansiehst, und probier unterschiedliche Abstände aus.
Eine flache Schale oder ein vorhandenes Bild kann die Höhe der Vase ergänzen. Zwei stark gegliederte Formen können dagegen gemeinsam unruhiger wirken, als du es möchtest. Dann hilft es, sie etwas auseinanderzurücken oder getrennt aufzustellen. Die leere Vase ist hier eine bewusste Gestaltungsoption. Sie braucht keinen zusätzlichen Inhalt, damit du ihre Form im Alltag genießen kannst.